Imago Insect Products - Cricket Flour & essbare Insekten
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Den Ekelfaktor überwinden

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Essbare Insekten rücken mehr und mehr in das Licht der Öffentlichkeit. Dies wird durch reichlich Berichterstattung in den Medien belegt und durch das Auftauchen von immer neuen Start-Ups im Bereich der Entomophagie (lat. etwa „Insektenessen“).

Einerseits wird sehr positiv über den hohen Nährstoffgehalt und die nachhaltige Herstellung berichtet, andererseits klingt häufig ein gewisser Zweifel mit, ob sich die Insekten als Lebensmittel im Westen wirklich durchsetzen werden. Aber wenn doch rein logisch alles für das Essen von Insekten spricht – warum dann die Zweifel?

Unsicherheit der Verbraucher

Laut Umfragen liegt die Ursache, neben der Unsicherheit der Verbraucher über die Herstellungsweise der Produkte und den Aufzuchtbedingungen von der Insekten, vor allem am sogenannten Ekelfaktor.

Die Erklärungen warum sich die Entomophagie nicht in der westlichen Welt durchgesetzt hat, sind so vielfältig wie schwer zu beweisen. Einzig sicher ist nur, dass Insekten heute im Allgemeinen bei uns als unrein und eklig gelten.

Als Kinder haben viele von uns wahrscheinlich Regenwürmer mit Freude gegessen. Aber dennoch erscheint uns als Erwachsenen das Essen von Insekten als eklig. Dabei unterscheiden sich zum Beispiel Heimchen (lat. Acheta Domesticus; eng. Crickets) recht wenig von Garnelen. Sie haben beide vergleichbare Größen und Farben, einen Panzer und Antennen. Eine Art wird jedoch als eklig empfunden und die andere als schmackhaftes Gericht z.B. in einem Brötchen? Rein an den äußerlichen Faktoren kann es also nicht liegen, sondern wohl vielmehr an kulturellen Aspekten, die mit der Gewöhnung an ein Lebensmittel einhergehen.

So wird in weiten Teilen der Welt das Essen von Insekten nicht als abstoßend empfunden, sondern ist ein natürlicher Teil der täglichen Ernährung. Der Zwang aus Nahrungsmittelknappheit auf Insekten zurückzugreifen ist dabei nur ein kleiner Teil, der weit überwiegende Anteil wird schlicht und ergreifend gegessen, weil die Insekten den Menschen schmecken. Sicherlich hat die Entomophagie dort eine längere Tradition als bei uns, somit sind die Menschen seit langem an den Gedanken gewöhnt Insekten als Lebensmittel zu betrachten.

Steigendes Bewusstsein für essbare Insekten

Das Insekten eine ernsthafte Alternative zu Fleisch, Milch, Eiern oder Soja sind, wird immer mehr Menschen durch die steigende Berichterstattung bewusst. Jedoch fehlt neben dem Wissen um die Entomophagie die persönliche Erfahrung des Insektenessens. Wir bemerken immer wieder, dass viele Menschen einige Zeit benötigen, um sich mit dem Gedanken an essbaren Insekten auseinanderzusetzen, dann mit Neugier an unsere Produkte herantreten und nach einigen Fragen  zögerlich nach einer Kostprobe greifen, die sie sehr langsam zum Mund führen. Nach kurzem Kauen ereilt sie ein sichtlicher AHA-Moment, wenn sie überrascht sind, dass die Insekten schmecken und ihre Ängste oder Ekel völlig unbegründet sind.

Normalisierung der Konsum

Damit sich die Entomophagie in breiten Teilen der Bevölkerung durchsetzt, muss den Verbrauchern ihre Ängste und Bedenken genommen werden. Dies kann uns nur gelingen, in dem wir ihnen ein breites Produktspektrum an leckeren Produkten auf Insektenbasis bieten, damit sie selbst erfahren können wie schmackhaft und unbedenklich essbare Insekten sind. Der erste Bissen ist dabei wohl die größte Herausforderung. Ist dieser Schritt erst einmal getan, werden aus Bedenkenträgern schnell richtige Enthusiasten und sie können sich für die Idee geradezu begeistern.

 Je öfter die Menschen mit den essbare Insekten konfrontiert werden, z.B. in den Medien und sie immer häufiger Insektenprodukte in Geschäften als Teil des normalen Warenangebot wahrnehmen, desto schneller wird sich die Entomophagie durchsetzen und mit ihr die Nachhaltigkeit unserer Ernährungsweise deutlich erhöhen.

Wir freuen uns auf ihr Feedback zu unserem Blogeintrag

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